Unter dem Dach „Cyber Campus NRW“ intensivieren die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der IT-Sicherheit. Dazu bieten beide neue Studiengänge an, die sich in ihren Schwerpunkten ergänzen. 

So hat die Hochschule Niederrhein zum Wintersemester 2020/21 am Standort Mönchengladbach den Bachelor-Studiengang „Cyber Security Management“ ins Leben gerufen. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden, Cyber-Angriffe zu erkennen und zu bekämpfen, Risikoanalysen zu erstellen und Strategien zur Vermeidung von Sicherheitsvorfällen zu entwickeln. Seit dem Sommersemester 2021 wird auch ein Masterstudiengang angeboten, der den Schwerpunkt in der IT Sicherheit auf Managementaufgaben legt. Die enge Vernetzung mit dem Forschungsinstitut Clavis und Organisationen der IT-Sicherheit sowie problem-based Learning und anwendungs-orientierte Projektarbeiten sind Kernelemente des Studienangebots.

An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg startet zum Wintersemester 2021/22 am Standort Sankt Augustin der Bachelor-Studiengang „Cyber Security & Privacy“, der aus dem bereits bestehenden Schwerpunkt IT-Sicherheit im Studiengang Informatik erwächst.  Er vermittelt ein solides Wissen zu Grundlagen der Informatik und bietet ein breitgefächertes Angebot an Fachthemen aus den Bereichen Cyber Security und Schutz privater Daten. Dabei werden praxisnahe Inhalte von Professoren der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Experten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Fraunhofer Institut FKIE vermittelt.

©Hochschule Niederrhein
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©Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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©Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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Weil sich das Thema rasant weiterentwickelt, passen beide Hochschulen ihre Lehrinhalte regelmäßig an aktuelle Entwicklungen an. Dabei wird – das ist charakteristisch für Hochschulen für angewandte Wissenschaften – viel Wert auf Praxisnähe gelegt. Die Studierenden arbeiten viel in kleinen Gruppen an Projekten und wenden ihr Fachwissen für zwölf Wochen in einer Firma an. Die Hochschulen und ihre Studierenden profitieren dabei von ihrer guten Vernetzung mit Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen.

Die Studiengänge „Cyber Security Management“ und „Cyber Security & Privacy“ werden unabhängig voneinander angeboten, und doch ist ein intensiver Austausch zwischen den Hochschulen vorgesehen. Beispielsweise werden im Wahlpflichtbereich Lehrveranstaltungen geplant, die von Studierenden beider Studiengänge besucht und auch anerkannt werden können.

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